Wer zickt denn da?

Seit einiger Zeit hatte ich das Gefühl, das mein Rechner immer langsamer wird. Die Bildbearbeitung mit Lightroom machte an manchen Tagen echt kein Spaß mehr. Der Bildaufbau dauerte immer länger und manche Befehle reagierten nur noch mit Verzögerung. Ich hatte schon Adobe in Verdacht, bei einem der letzten Updates irgendetwas verschlimmbessert zu haben.

Mein Rechner hat zwar schon wieder ein paar Jahre auf dem Buckel, aber trotzdem ist er nicht wirklich schwachbrüstig, ein I7 mit 16GB Speicher und mehreren SSDs sollte nun wirklich kein Alteisen sein.
Also beschloss ich der Sache etwas auf den Grund zu gehen.  Windows 7 hat dazu ja gar nicht so schlechte Bordmittel. Mit dem Ressourcenmonitor habe ich erst mal geprüft was da so los ist, in meinem System. Recht schnell stellte sich heraus, das eine ständige Grundauslastung der CPU von 15 bis 25% vorhanden war. Sollte da ein Virus am werkeln sein?
Also erst mal alles gescannt, was zu scannen ging! Das Ergebnis war zwar beruhigend, hat mich aber nicht wirklich weiter gebracht. Also habe ich mir als nächstes die Prozesse angesehen, die die Prozessorlast verursachen. Schnell war ein schuldiger gefunden, SVCHOST.EXE. Ein windowseigener Prozess, der aber auch gern von Viren missbraucht wird. Nochmal scannen, wieder nichts!

Zuerst kille ich mal den Prozess und siehe da, die Prozessorlast geht zurück auf ca. 1% im Leerlauf. Da haben wir ja den Schuldigen. Die Freude währt aber nur kurz, da SVCHOST.EXE recht schnell vom System wieder gestartet wird. Dieser Prozess ist unter anderem  für das automatische Windows-Update zuständig. Als ich mir den Verlauf der Updates ansehe, stelle ich fest, da sind seit diversen Wochen kein Update mehr installiert worden. Windows hat also ständig versucht Updates zu installieren und dabei bis zu 25% seiner CPU-Ressourcen verbraten?

„Wer zickt denn da?“ weiterlesen

Mein Jahresrückblick 2016

und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen. Auch dieses Jahr verging wie im Flug und trotzdem konnten wir eine Menge neue Eindrücken auf unseren Reisen sammeln. Ich habe jetzt bereits das zweite Jahr meiner Arbeitszeitverkürzung hinter mir und kann mir die Rückkehr zu einer vollen Arbeitswoche schon nicht mehr vorstellen. Der Gewinn von etwas mehr Freizeit hat für mich in der Zwischenzeit einen sehr hohen Stellenwert bekommen.
Da wir im letzten Jahr den Norden bereist haben, war in diesem Jahr mal wieder der Süden angesagt. Sowohl Frankreich als auch Italien standen diesmal  auf unserem Reiseplan. Frankreich hatte mich sehr positiv überrascht, da es im Gegensatz zu früheren Erlebnissen vollkommen unproblematisch war, Englisch zu sprechen und sogar auf Englisch eine Antwort zu erhalten! Eine Eigenart, die in Deutschland leider immer noch sehr selten anzutreffen ist, in Frankreich vor ca. 30 Jahren aber nahezu unmöglich war. Jedenfalls nach den Erfahrungen, die ich auf zwei Reisen nach Korsika in den 80er Jahren gewinnen konnte.
Unabhängig von diesem, durchaus positiven, Begleitumstand hat unser Frankreich-Urlaub eine Menge angenehmer Erinnerungen hinterlassen. Es war bestimmt nicht unser letzter Urlaub dort. Es gibt noch eine Menge reizvoller Ziele in Frankreich. Man sollte nur genügend Zeit mitbringen, da die Entfernungen in Frankreich teilweise nicht zu unterschätzen sind.
Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war ein Konzert von Zucchero in der Arena von Verona. Die Stimmung in der Arena war ein echtes Erlebnis. Das Konzert haben wir mit einer Woche Urlaub am Gardasee verbunden.
Aber auch an die kürzeren Wochenendausflüge erinnern wir uns immer wieder gern zurück. Sooft wie in diesem Jahr haben wir es selten geschafft im Meer zu baden.
In den letzten beiden Monaten haben wir es aus Zeitgründen leider nicht mehr geschafft noch ein Wochenende an der Ostsee zu verbringen. Das können wir aber hoffentlich bald nachholen.
„Mein Jahresrückblick 2016“ weiterlesen

SMARTPHONE-MANIA

Unter diesem Titel habe ich heute eine schöne Bilderserie im Blog von Gunther Wegner gesehen. Bei einer seiner letzten Reisen hat er unter anderem diese Serie aufgenommen. Es spiegelt so ein wenig wieder, weshalb ich so eine Abneigung gegen die massive Nutzung von Smartphones habe. Wobei ich nichts gegen das Smartphone selber habe. Das ist schon ein ganz witziges Spielzeug, zumindest wenn der Akku nicht explodiert.
Zuletzt habe ich den Vorteil beim Zucchero-Konzert in der Arena von Verona gesehen. Während das Mitbringen von Fotoapparaten dort ausdrücklich verboten war, haben die meisten der Anwesenden mit Ihren Smartphones gefilmt und fotografiert.Von den oberen Rängen konnte man auf ein Meer von Displays sehen. Früher waren an der Stelle ja mal Feuerzeuge zu sehen 🙂 .
Da kam bei mir schon etwas Neid auf. Auch wenn die Fotos sicher nicht unbedingt eine tolle Qualität haben, hat man zumindest ein nettes Andenken.

Nette Erlebnisse aus der IT-Welt

ich habe gerade einen sehr schönen Artikel über die Installation eines Mac-Rechners gelesen. Dieser Artikel ist zwar recht lang und auch nicht im Blocksatz geschrieben (Achtung Insiderwitz, macht euch keine Mühe das zu verstehen), aber trotzdem sehr aufschlussreich und nett zu lesen. Aufschlussreich vor Allem wegen des dort beschriebenen Umgangs mit den Sicherheitszertifikaten. 😉
Sicher ist das alles nur eine Momentaufnahme, die auch nicht typisch für alle Rechner, bzw. Betriebssysteme ist. Wenn Windows-User über Mac schreiben kommt wahrscheinlich selten etwas gutes raus, umgekehrt ist es aber nicht besser. Dazu reicht ja ein Blick in die zahlreichen Foren. Sachlichkeit ist dort nur noch selten bis gar nicht zu finden.
Ich habe mich auch schon das eine oder andere mal bei dem Gedanken erwischt, mal auf einen Mac umzusteigen. Die Frage ist halt immer, lohnt sich das, oder hat man dann nur anderen Ärger!
Wenn man mal ehrlich ist, ist der Ärger in den letzten Jahren ja auch sehr gering geworden. Mal von meinen Update-Problemen abgesehen.
Wer also Lust hat, mal einen Ausflug in die Mac-Installation zu machen, sollte den Artikel „ich und mein neuer Mac“ von Gunther lesen. Ich fand ihn sehr amüsant, der Author wahrscheinlich weniger.

Ein paar Gedanken zum Jahresende

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und auch in diesem Jahr haben wir wieder einige schöne Touren gemacht und eine Menge neuer Eindrücke sammeln können. Natürlich sind dabei auch eine Menge neuer Bilder auf meiner Festplatte gelandet. Die Bilder aus unserem Sommerurlaub habe ich immer noch nicht endgültig fertig. Nicht zuletzt wegen ein paar kleinen technischen Problemen, dazu aber weiter unten mehr.

Es gibt halt auch noch die einen oder anderen Tätigkeiten und Hobbys, die etwas Zeit in Anspruch nehmen. Um diesem Anspruch besser gerecht zu werden, habe ich mir in diesem Jahr den Luxus einer Arbeitszeitverkürzung gegönnt. Nicht zuletzt aus diesem Grund hatte ich mir schon ein paar Wochenendtrips mehr gewünscht. Aber dann kommt wieder alles anders und wir dürfen uns auch wirklich nicht beschweren! Reisen soll nicht in Stress ausarten und auch das Wetter sollte wenigstens etwas mitspielen.

Obwohl wir das wärmste Jahr seit beginn der Wetteraufzeichnung hatten, fand ich es rückblickend nicht wirklich so toll. Wir waren jedenfalls nicht einmal in der Ostsee baden. Auch im Sommerurlaub haben wir kaum einen Schweden oder Finnen im Wasser gesehen. Die haben höchsten ihre Kinder ins Wasser geschmissen, wahrscheinlich um die Wassertemperatur zu testen. Ansonsten sind die Skandinavier ja eher dafür bekannt ins Wasser zu gehen, wenn wir noch mit Rollkragenpullover und heißem Tee am Strand liegen. Da gab es wohl schon bessere Sommer, oder waren wir sonst öfter an der Ostsee und haben den optimalen Zeitpunkt nur verpasst?

Ansonsten verlief das Jahr für uns aber wieder sehr positiv. Meinen selbstgebauten Kameraslider habe ich in diesem Jahr auch ein paar Mal testen können. Das Ergebnis sehe ich aber erst nach einigen Stunden Arbeit, wenn aus den vielen Bildern ein Video geworden ist. Leider ist dieses am Ende nicht immer so, wie ich es mir vorher erhofft hatte. Da werde ich wohl noch ein wenig üben müssen, bevor ich meine Umwelt oder das Internet damit belästige. Es muss ja nun wirklich nicht alles gepostet werden!

Mit meiner kleinen Alpha 6000 habe ich dieses Jahr eine Menge Bilder machen können und bereue den Kauf nicht im geringsten. Ich hatte mich ja bewusst für das kleine und kompakte 16-50 Kit-Objektiv entschieden. Die Bildqualität ist sicher schlechter als bei den größeren und teureren Linsen. Dafür kann man sie einfach in die Jackentasche stecken und das war einer der Gründe für diese Kamera. Große und schwere Objektive habe ich ja schon an meinen anderen Kameras. Trotzdem bin ich von der Bildqualität der kleinen Alpha immer wieder überrascht. Ein vollwertiger Ersatz für eine größere SLR- bzw. SLT-Kamera ist sie aber nicht. Etwas mehr dazu findet Ihr auf meiner Seite Technik.

„Ein paar Gedanken zum Jahresende“ weiterlesen

Ein sehr abwechslungsreiches Jahr ist zu Ende gegangen

Wir haben im Jahr 2014 sehr viele Wochenendtouren sowie einen 3 wöchigen Urlaub in der Toskana gemacht und dadurch sehr viele neue Eindrücke gewinnen können. Ich hoffe, dass es uns auch in diesem Jahr gelingen wird, die Zeit für so viele Kurztrips neben dem Urlaub auf zu bringen. Der Erholungswert solcher Wochenenden ist nicht zu unterschätzen und es reißt einen aus den täglichen Routinen raus. Auch den Jahreswechsel haben wir wieder auf Rügen verbracht, diesmal zwar nicht mit unserem Wohnmobil, aber trotzdem haben wir uns selbstverständlich gut erholen können. Wenn man seinen Urlaub an einem bereits bekannten Ort verbringt, hat man ja den Vorteil, dass man nicht mehr das Gefühl hat, etwas zu verpassen. So konnten wir die Zeit des Jahreswechsels mit Strandspaziergängen, fotografieren, lesen, faulenzen, essen usw. verbringen. Schade ist nur, dass die Zeit dabei trotzdem so schnell vergeht (vielleicht sogar noch schneller?) und nun sind wir schon wieder zu Hause und der alltägliche Trott steht wieder vor der Tür 🙁 .
Zum Programmieren des Arduinos für meine Slider bin ich zwar noch nicht gekommen, aber ich habe die Zeit genutzt mir ein Ablaufschema für das Programm zu überlegen. Jetzt muss ich es halt nur noch schnell eintippen und dann wird es schon laufen, oder auch nicht 😉 . Mal sehen was das Jahr da so bringt!
Zum Jahreswechsel habe ich einerseits zu meiner Verwunderung aber natürlich auch mit Stolz sehen können, dass der Zähler meiner Webseite die 73.000 überschritten hat. Im Dezember vor zwei Jahren, als ich mit dieser Seite angefangen habe, hätte ich mir niemals erträumt, dass diese Seite so oft angesehen wird. Natürlich bin ich auch hier sehr gespannt wie die Entwicklung so weiter geht. Zu meinem entsetzen musste ich z.B. feststellen, das nach einem Update des Plugins von NextGEN, auf einmal kein Support mehr für die Vollbilddarstellung mit Adobe Flash erfolgte. Das war vor zwei Jahren eine meiner hauptsächlichen Bedingungen an ein Plugin für die Darstellung von Bildern. Diese Möglichkeit wurde durch den Plugin-Hersteller jetzt eingestellt. Zum Glück kann man ja manuell die alte Version wieder herstellen und aus diesem Grund funktioniert auch die Diashow im Vollbildmodus wieder. Ich sollte doch in Zukunft erst lesen und dann die Updates installieren. Männern wird ja immer vorgeworfen, dass sie Anleitungen erst lesen wenn es zu spät ist! In diesem Fall war es wohl tatsächlich so. Da ich solche Sachen in der Regel Nachts mache, werden es wohl die wenigsten bemerkt haben. Wie ich das in Zukunft weiter machen werde, muss ich dann mal sehen. Mittlerweile sind ja einige Seiten und Bildergalerien zusammen gekommen. Eine Umstellung auf ein anders Plugin würde schon einen gewissen Aufwand bedeuten.
Die neuen Bilder aus Rügen muss ich zumindest erst noch aussortieren und aufbereiten, dann werde ich wohl wieder zwei getrennte Seiten für die Bilder vom Feuerwerk und von unseren Strandspaziergängen machen. Reine Landschaftsaufnahmen sind nicht wirklich so ganz viele dabei, also einfach überraschen lassen und bis demnächst…  

Nachtrag zu Bad MeinGarten

In einer wunderbar warmen Nacht im Juli sind merkwürdige Wesen im Sommerloch von Bad MeinGarten gelandet. Ich war zufällig gerade damit beschäftigt mit ferngesteuerten Blitzen zu probieren, als mir diese seltsamen Vögel vor die Linse geflogen sind.

Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein

Da man, oder sollte ich besser sagen, ich, nicht nur mit einem Hobby leben kann, habe ich seit kurzen auch noch einen zweiten Blog eröffnet. Dort habe ich gerade einen neuen Post über die Beweggründe eines Blogbetreibers gepostet. Da ich nicht gern den gleichen Artikel zweimal posten möchte, bei Interesse einfach hier klicken.