WordPress

Was läuft denn hier so unter WordPress

WordPress bietet von Haus aus schon sehr viel, was man für seine Präsenz im Internet benötigt. Bei meinem Provider habe ich eine automatische Installation gewählt, damit ich mich nicht selbst um die erforderlichen Updates von WordPress  kümmern muss. Das läuft  jetzt schon seit einiger Zeit problemlos und ich kann mich um andere Sachen kümmern.
Die Präsentation meiner Fotos war mein hauptsächliches Anliegen bei der Gestaltung meiner Webseite. Es lag mir viel an einer  Anzeige im Vollbildmodus sowie einer automatischen Diashow.  Nach einiger Zeit des Probierens, habe ich mich für das Plugin „NextGEN Gallery“ entschieden. In der Verbindung mit dem Plugin „WP-GPX-Maps“, war es damit auch problemlos möglich, meine GPS-Logs mit den zugehörigen Bildern auf Landkarten zu verknüpfen. Das war halt eines meiner Hauptziele. Ich hatte in den letzten Jahren sehr oft Bilder von potentiellen Urlaubszielen im Internet gefunden, ohne jemals dahinter zu kommen, wo diese Bilder aufgenommen worden sind. Mir kam es dabei nicht auf die absolute Genauigkeit der Position an, mich hat einfach die Region interessiert, in der die Bilder gemacht worden sind.  Das sollte auf „meiner“ Internetseite halt möglich sein.

Die Kombination der beiden Plugins lief ja auch einige Zeit recht problemlos. Durch wiederholte Sicherheitsprobleme mit der flashbasierten Diashow,  ist bei dem Plugin NextGEN Gallery dann Ende 2014 die Unterstützung für Adobes Flash eingestellt worden. Eine für mich wesentliche Anzeigeoption, die automatische Diashow im Vollbildmodus, war dadurch von einem zum anderen Tag weg. Große Teile meiner Seiten funktionierten nach dem Update nicht mehr.  Deshalb musste ich mich zügig auf die Suche nach einer Alternative gemacht. Diese habe ich letztendlich in der  Erweiterung NextGEN Plus  gefunden. Die Art der Darstellung, und die Funktionen auf Tablets oder Smartphones, stimmten recht gut mit meinen Vorstellungen über ein. Die Erweiterung war auch vollständig kompatibel mit meinen bisherigen Daten, allerdings nicht mehr kostenlos. Das war mir die Sache jedoch wert.

Das Problem mit den Bildern war erst mal gelöst. Was mir bei dieser Gelegenheit jedoch klar wurde, das ich mich um eine vernünftige Daten-Widerherstellung kümmern muss. Bislang hatte ich meine Plugins recht gedankenlos aktualisiert, bin dann kurz auf meine Seite gegangen und alles lief wie vorher. Bis zu dem Tag als Flash nicht mehr unterstützt wurde. Natürlich hilft auch das Lesen der Beschreibungen von Updates. Hatte ich ja sonst auch immer gemacht 😉 . Diesmal halt nicht.
Es hatte ja auch nicht wirklich lange gedauert, den alten Zustand wieder hin zu bekommen.  Es wird aber sicher nicht das letzte Mal gewesen sein,  das die Seite nach einem Update nicht mehr funktioniert. Deshalb wäre halt eine Testumgebung schön. Diese habe ich mir jetzt auch angelegt und das jetzt sogar doppelt! Das Verzeichnis, in denen die Plugins auf dem Server abgelegt sind, kopiere ich mir vor größeren Updates auch schnell mal. Dann ist es sehr einfach die alten Versionen wieder zurück zu holen.

Mit dem Plugin „UpdraftPlus“ werden jetzt aber automatisch komplette Backups meiner Webseite auf dem Server erstellt. Diese kann ich mir anschließend per FTP downloaden. Auf einem alten Rechner habe ich mir mithilfe von Xampp eine lokale Installation von WordPress erstellt. Die Sicherungsdateien von meiner Webseite kann ich mir dann auf meine lokale Installation einspielen. Damit ist es mir jetzt möglich ausführliche Test meiner Webseite zu machen, ohne gleich in der Onlineversion zu basteln. Das ist sicher nicht bei allen Sachen notwendig aber bei Bedarf durchaus entspannend.

Zusätzlich habe ich auf meinem NAS-Laufwerk von Synology, das ich zu Hause auch zur Datensicherung nutze, festgestellt, dass ich auch dort WordPress installieren kann. Hier habe ich jetzt eine kleine Installation mit allen Plugins und lediglich einer Seite zum testen und spielen. Auch  nicht schlecht und ganz schnell wieder hergestellt.

Ansonsten benutze ich nicht mehr viele Plugins. Zur Abwehr der lästigen Spam Kommentare benutze ich das Plugin „Antispam Bee“. Seit der Installation ist wirklich wieder Ruhe mit Spam. Vorher hatte ich die Kommentarfunktion still gelegt, da ich bis zu 100 Spams am Tag hatte.

Ein weiteres Tool zur Absicherung ist das Plugin „Limit Login Attempts“. Damit kann man recht problemlos falsche Login Versuche abblocken. Ich finde es schon sehr verwunderlich wie oft das tatsächlich passiert. Ob das immer nur gelangweilte Skript-Kiddies sind, oder ob sich dahinter noch etwas anderes verbirgt, werde ich wohl nie verstehen.

Als Zugriffszähler  benutze ich das Plugin „Visitor Counter Widget“. Dabei handelt es sich um ein recht einfaches Tool, funktioniert aber genau so, wie es soll.

Das Plugin „Subscribe2“ habe ich noch für diejenigen, die gern über einen neuen Beitrag informiert werden möchten. Wahrscheinlich wird das aber auch nicht mehr wirklich benötigt. Dafür gibt es ja doch andere Möglichkeiten, ohne eine Mailadresse zu hinterlassen. Da es aber doch immer wieder mal eine Anmeldung gibt, werde ich es auch aktiviert lassen.

Zwei weitere Plugins habe ich noch installiert, über deren Sinn ich aber noch nicht wirklich sicher bin. Das eine ist „WPtouch Mobile Plugin“. Selber benutze ich kein Smartphone, deshalb kann ich über den Nutzen des Plugins noch nicht wirklich abschließend urteilen. Das zweite Plugin, über dessen Nutzen man sich evtl. streiten kann ist „All In One SEO Pack“. Ich habe es zwar aktiviert, über den Nutzen kann ich zur Zeit aber nicht wirklich urteilen.

Allen anderen Plugins, mit denen ich nur mal kurz rumprobiert habe, sind wieder deinstalliert. Man muss ja wahrscheinlich doch alles relativ aktuell halten, um nicht irgendwann doch mal durch eine Sicherheitslücke gehackt zu werden. Deshalb werde ich meine Installation wahrscheinlich auch in Zukunft lieber recht schlank halten. Weniger ist ja doch manchmal besser. Schließlich will ich ja meine Fotos hier präsentieren und mich nicht zum Sicherheitsexperten für eine WordPress-Installation entwickeln.

 

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