Fast Vollmond über Hannover

Wie der Zufall es so wollte, habe ich heute ein neues Buch über Astrofotografie von Katja Seidel erhalten und bereits am Abend steht der Mond vollkommen klar über Hannover. Da kann ich ja nicht anders, da muss mal wieder der Mond fotografiert werden. Nach diversen Versuchen mit meiner Alpha 99 war ich mit der Schärfe nicht wirklich zufrieden.

Also andere Kamera her. Das großes Zoom kommt jetzt mit dem Adapter LA-EA4 von Sony an meine kleine Alpha 6000. Die kleine Alpha hat eine sehr gute Lupenfunktion zum manuellen Fokussieren. Damit ist das Fokussieren mit Liveview sehr viel angenehmer und treffsicherer. Das kleine Kameragehäuse wirkt allerdings etwas verloren an dem Objektiv. Ich muss es aber nicht mit der Hand halten. Das Objektiv ist natürlich auf einem Stativ montiert und das kleine Gehäuse hängt hinten dran.

Durch den APS-C Sensor der Kamera sind die 400mm Brennweite des Objektives rechnerisch auch noch auf 600mm vergrößert. Das Bild habe ich natürlich trotzdem im Lightroom noch beschnitten. Der Mond wäre mir sonst noch immer etwas zu klein. Das Bild habe ich mit ISO 200, Blende 9 und einer 1/250 Sekunde aufgenommen. Die Aufnahme habe ich, wie immer, als RAW-Datei gemacht und danach in Lightroom nachbearbeitet.

Das anfangs erwähnte Buch habe ich heute natürlich nicht durchlesen können. Aber ich habe es immerhin schon ein wenig quer gelesen. Es geht sehr detailliert auf diverse Themen zur Astrofotografie ein und scheint auch sehr gut geschrieben zu sein, jedenfalls in den Bereichen die ich mir heute bereits angesehen habe. Es sind auch keine teuren Zubehörteile erforderlich in den Beschreibungen. So sollte jeder mit seiner normalen Ausrüstung in der Lage sein, die Aufnahmetechnik selber nachzuvollziehen. Etwas mehr als ein Handy als Kamera sollte natürlich schon vorhanden sein. Zu verschiedenen Themen gibt es eigene Projekte. Diese sind bereits ab der Vorbereitungsphase beschrieben. 

Dieses Buch habe ich mir auch wieder bewusst als Printausgabe gekauft, da mir bei den E-Books die Bildqualität nicht gefällt. Bei einem solchen Buch sollte man das nicht vernachlässigen. Schon beim durchblättern bekommt man bereits Lust, die ein oder anderen Sachen selber zu probieren. Mal sehen, was ich in diesem Jahr davon noch realisieren kann.

Feuershow im Maschpark

Da die Lichtinstallation im Maschteich nicht so spektakulär war, viel meine Aufmerksamkeit rasch auf eine Feuershow im Maschpark. Das Hannover Fire Orchestra hat vor der Kulisse des Rathauses trainiert und konnte sehr schnell die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen. Selbst die zahlreichen Pokemon-Jäger haben mal die Augen von ihren Smartphones lassen können.
So habe ich am Freitagabend doch noch einige sehr spektakuläre Motive vor die Kamera bekommen. Zum Glück hatte ich mein Weitwinkel auf der Kamera und konnte relativ dicht ans Geschehen. Ansonsten wären mir sicher noch öfter einige geistig abwesenden Pokemon-Jäger ins Bild oder gegen die Kamera gelaufen.
Hier geht es zu meinen Bildern von der Feuershow.

Leine de Lights, Lichtinstallation auf dem Maschteich

Zum Anlass des 775 jährigen Stadtjubiläums gab es eine Lichtinstallation auf dem Maschteich hinter dem neuen Rathaus. Am letzten Freitag war am Abend tatsächlich ein fast wolkenlosen Himmel und so bin ich kurz entschlossen zum Rathaus gefahren. Noch benötige ich dazu keine blaue Plakette an meinem Diesel und kann direkt in die Umweltzone fahren. Das werde ich wohl noch ein paarmal ausnutzen müssen, solange es noch geht. Bislang ist meine Serie „Hannover bei Nacht“ ja nicht wirklich lang geworden.
Die Lichtinstallation „leine de lights“ ist ein Geburtstagsgeschenk an die Stadt Hannover von einer Gruppe von Künstlern. Nähere Informationen dazu sind auch auf der Seite des BBK-Hannover zu finden. Da die Wirkung der Lichtinstallation aus der Perspektive vom Freitagabend mich nicht wirklich überzeugt hat, bin ich am Samstag nochmals nach Sonnenuntergang, den man durch die dichte Wolkendecke jedoch nicht sehen konnte, dorthin gefahren. Nachdem in der HAZ vom Samstag ein Artikel über den vorzeitigen Abbau der Installation war, haben viele die letzte Chance genutzt. So war es nicht wirklich einfach noch einen letzten Blick aus der vermeintlich besseren Perspektive zu bekommen. Hier geht es zu meinen Bildern der Lichtinstallation.

Eine neue Rubrik ist entstanden


Da ich in der letzten Zeit immer mal wieder einzelne Bilder hatte, die nicht so recht in eine der bestehenden Rubriken passen wollten, habe ich jetzt eine neue Rubrik Dies&Das dafür erstellt. Angefangen habe ich dort mit einer Galerie für Bilder mit einem ganz besonderem Bokeh und einer Galerie für Schwarz-Weiß. Diese Galerien werde ich in Zukunft noch um weitere ergänzen

Ein verregnetes Wochenende


Heute habe ich versucht die Stimmung des verregneten Tages mit ein paar Bildern einzufangen. Da in den letzten Tagen auch der Adapter für mein „neues altes Spielzeug“ zum Anschluss an die Sony Alpha 6000 gekommen ist, habe ich gleich die Gelegenheit genutzt diese Kombination zu testen. Ein sehr schönes Tool an der Alpha 6000 ist die Focus-Lupe. Damit wird das Bild im Sucher deutlich vergrößert dargestellt. Das erleichtert das Fokussieren deutlich. Ein paar Bilder habe ich gerade in die neue Rubrik Dies&Das geladen.
Außerdem habe ich das Wetter mal ausgenutzt um das Programm und den Schaltplan von meinem Slider etwas besser zu dokumentieren. Diese Sachen kommen ja schnell in Vergessenheit. Da ich jetzt aber schon einige mal darauf angesprochen worden bin, ob ich die Schaltung auch veröffentlichen würde, habe ich es jetzt endlich mal gemacht.

Neues altes Spielzeug für die Kamera

Es gibt nur wenige Objektive, die ein solches Bokeh erzeugen können. Der Klassiker unter den Objektiven ist aus den 50er Jahren und zwar das Meyer-Görlitz Trioplan 100/2.8. Mit einem Adapter lässt es sich tatsächlich an einer aktuellen digitalen Kamera betreiben und erzeugt dabei noch immer traumhafte Bilder. Leider hatte ich noch nicht wirklich die Möglichkeit viel damit zu testen. Die ersten Bilder habe ich jetzt abends bei uns im Garten damit machen können. Eine Lichterkette im Hintergrund reicht aus, um bereits die typischen Seifenblasen im Bokeh erzeugen zu können.
Autofokus und automatische Exif-Daten braucht ein solches Objektiv nicht, nur Zeit und Muße. Alle Einstellungen müssen manuell erfolgen. Dabei ist das Live-View der aktuellen Sony-Kameras ein echter Segen. Die automatische Kantenanhebung zur Scharfstellung funktioniert auch im Dunkeln und erleichtert das Fokussieren ungemein. Ich hoffe, das ich mit diesem Objektiv viel Freude haben werde. Wer eine solche Linse sucht, sollte sich nicht an den Sofort-Kauf Aktionen bei EBAY beteiligen. Lieber etwas Zeit und Geduld investieren und bei den Auktionen bieten. Dort kommt man mit etwas Glück deutlich günstiger weg.
PS. Der Vordergrund bei dem obigen Foto spielte diesmal nur eine untergeordnete Rolle!

Es wird wohl wieder Herbst

darum habe ich heute den letzten schönen Tag vor dem Regen nochmals für ein paar Makros im Garten genutzt. Leider wollten die Bienen mich heute wohl ein wenig ärgern und sind fast nur auf die Blüten geflogen, die ich gerade nicht im Fokus hatte. Die Aufnahmen sind mit einem Makroobjektiv mit 100 mm Brennweite mit Stativ und Makroschlitten entstanden. Fokussiert habe ich manuell, was bei den Kameras von Sony mit der visuellen Kantenanhebung auf dem Display sehr gut funktioniert. Damit kann man aber nicht so schnell von einer Blüte zur anderen wie die kleinen Bienen. Deshalb gibt es auch noch ein Bild von den Blüten ohne Biene. Die beiden Bilder sind auch unter dem Menue Makro zu finden.

Lightroom 6 ist jetzt verfügbar

alle die schon länger auf eine neue Version von Lightroom warten, können sich jetzt von Adobes Webseite eine Testversion auf den Rechner laden. Im Fotoblog von Gunter Wegener könnte Ihr euch bereits ein Video zu den neuen Funktionen ansehen. Ich fand das Video recht informativ und es relativiert auch etwas die freundlichen Werbesprüche von Adobe. Trotzdem werde ich mir in den nächsten Tagen die Funktionen der neuen Version ansehen und für mich testen.
Die HDR- und Panoramafunktion direkt in Lightroom finde ich schon mal sehr vielversprechend. Wenn das gut funktioniert verbessert es den Workflow deutlich und man kann bei der Bearbeitung durchgehend im RAW-Format bleiben ohne weitere Software zu verwenden. Auch die verbesserte Funktion des Verlaufsfilters finde ich für sich schon recht gut. Es werden sicher eher Kleinigkeiten sein, die sich sonst noch positiv bemerkbar machen.
Auf der anderen Seite gibt es dann noch so etwas wie die automatische Gesichtserkennung, die brauche ich z.B. überhaupt nicht und die Grafikkartenunterstützung zur Verbesserung der Performance haut auf meinem Rechner schon mal nicht hin. Mal sehen welche Überraschung sich sonst noch so zeigen wird. Obwohl der Verkaufsstart von Lightroom 6 wohl  für den 28 April angekündigt war, kann man sich die Software aber schon jetzt bei Adobe kaufen. Wer also zu den Ungeduldigen gehört, braucht nicht mehr länger zu warten und kann sofort loslegen. Ich bin gespannt, was die nächsten Tage so bringen werden!